Brandschutz für
Hotellerie & Tourismus.
Verantwortung für ortsunkundige Gäste – rund um die Uhr: Dieser Kurs behandelt die Brandschutzsituationen im Beherbergungsbetrieb.
10 Episoden. Zwei Zwischentests. Ein Abschlusstest.
Jede Episode dauert rund vier Minuten. Nach Episode 3 und nach Episode 6 folgt je ein kurzer Zwischentest, nach der letzten Episode der Abschlusstest. Jeder Kurs verbindet die Grundlagen des Brandschutzes mit den Gefahren Ihrer Branche.
- Zertifikat mit QR-Verifikation
- In 8 Sprachen verfügbar
- 12 Monate gültig, danach Erinnerung
- Unterbrechen & fortsetzen jederzeit
- Auch am Smartphone
Rezeption, Nachtdienst, Housekeeping, Küche, Service und Haustechnik in Hotels, Pensionen und Gastbetrieben.
So sieht eine Episode aus.
Episode 0 – Willkommen bei Pölzl Fire Campus
Alfred Pölzl erklärt, warum betrieblicher Brandschutz keine Formalität ist, und übergibt an den Kursbegleiter, der durch alle weiteren Episoden führt. Diese Einführung steht am Anfang jedes Kurses.
Das Video ist KI-generiert: ein Avatar von Alfred Pölzl. Warum wir das so machen
Was in Hotellerie und Tourismus
tatsächlich brennt.
Um drei Uhr nachts sind die meisten Zimmer belegt, die Gäste schlafen, und an der Rezeption steht oft eine einzige Person. Schlafende, ortsunkundige und häufig internationale Gäste, lange Flure über mehrere Geschosse und eine Personalstärke, die gerade nachts am geringsten ist: Das macht Beherbergungsbetriebe zu einem der anspruchsvollsten Bereiche im Brandschutz.
Dazu kommen Restaurant, Bar, Wellness, Veranstaltungsräume und Tiefgarage unter einem Dach. Der Kurs zeigt, wie Fluchtwege frei und erkennbar bleiben, warum eine Brandschutztür nie aufgekeilt werden darf und wie ein Haus im Ernstfall stockwerksweise geräumt wird – koordiniert von oben nach unten.
Gäste im Nachtbetrieb
Schlafende Gäste reagieren langsamer, und nachts ist oft nur eine Person an der Rezeption. Alarmierung und Räumung müssen deshalb auch mit wenig Personal funktionieren.
Küche, Keller, Technik
Küche, Wäscherei, Technikräume und Tiefgarage sieht kein Gast – dort beginnen viele Brände. Brandschutztüren bleiben geschlossen, die Brandmeldeanlage wird gewartet, nie abgeschaltet.
Verantwortung für Fremde
Fluchtwegplan im Zimmer, beleuchtete Kennzeichnung auch bei Stromausfall und ein Personal, das weiß, wohin Gäste gebracht werden, die keine Treppen benützen können.
Kurz nach Mitternacht lädt ein Gast seinen E-Scooter im Zimmer. Der Akku überhitzt, Rauch zieht in den Flur, die Brandmeldeanlage löst aus. Die Nachtrezeption weiß, was zu tun ist: Feuerwehr alarmieren, die Etage räumen und Gäste, die keine Treppen benützen können, zum Warteplatz im gesicherten Bereich bringen.
| Rechtsgrundlage | § 14 ASchG (Unterweisung) in Verbindung mit § 25 ASchG (Brandschutz) |
| Branchenspezifische Vorschriften | TRVB N 144 (betriebliche Maßnahmen in Beherbergungsbetrieben), TRVB 124, OIB-Richtlinien 2 und 2.1, Arbeitsstättenverordnung |
| Behörden und Auflagen | Bauordnung und Feuerpolizeirecht des Bundeslandes, Betriebsanlagengenehmigung nach der Gewerbeordnung |
Ihre Gäste kennen
das Haus nicht.
Die Unterweisung für Nachtbetrieb, Küche und ortsunkundige Menschen.