Brandschutz für
Pflege & Gesundheit.
Menschen evakuieren, die sich nicht selbst retten können: Dieser Kurs behandelt die Situationen, die im Pflege- und Gesundheitsbetrieb wirklich zählen.
10 Episoden. Zwei Zwischentests. Ein Abschlusstest.
Jede Episode dauert rund vier Minuten. Nach Episode 3 und nach Episode 6 folgt je ein kurzer Zwischentest, nach der letzten Episode der Abschlusstest. Jeder Kurs verbindet die Grundlagen des Brandschutzes mit den Gefahren Ihrer Branche.
- Zertifikat mit QR-Verifikation
- In 8 Sprachen verfügbar
- 12 Monate gültig, danach Erinnerung
- Unterbrechen & fortsetzen jederzeit
- Auch am Smartphone
Pflege- und Betreuungspersonal, Verwaltung, Küche, Haustechnik und Reinigung in Heimen, Krankenhäusern und mobilen Diensten.
So sieht eine Episode aus.
Episode 0 – Willkommen bei Pölzl Fire Campus
Alfred Pölzl erklärt, warum betrieblicher Brandschutz keine Formalität ist, und übergibt an den Kursbegleiter, der durch alle weiteren Episoden führt. Diese Einführung steht am Anfang jedes Kurses.
Das Video ist KI-generiert: ein Avatar von Alfred Pölzl. Warum wir das so machen
Was in Pflege und Gesundheit
tatsächlich brennt.
In Pflegeheimen, Krankenhäusern und Ordinationen sind viele Menschen im Haus, die sich im Brandfall nicht selbst retten können – bettlägerig, verwirrt, auf Rollstuhl oder Sauerstoff angewiesen. Rauch ist dabei gefährlicher als das Feuer selbst: Er breitet sich über Flure und Schächte aus, lange bevor Flammen zu sehen sind.
Deshalb wird in Pflegeeinrichtungen meist zuerst horizontal geräumt: in den nächsten Brandabschnitt hinter eine geschlossene Brandschutztür, statt alle ins Freie zu bringen. Der Kurs zeigt, wie das mit wenig Personal gelingt, besonders im Nachtdienst.
Evakuierung eingeschränkt mobiler Personen
Bewohnerinnen und Bewohner in den nächsten Brandabschnitt bringen – mit Rettungstuch, Evakuierungsstuhl oder im Bett – und die Türen hinter sich schließen.
Besondere Brandlasten
Sauerstoff fördert jede Verbrennung, Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis sind leicht entzündlich, Matratzen und Textilien brennen mit starkem Rauch.
Verantwortung im Nachtdienst
Nachts sind wenige Personen für viele Betroffene da. Wer alarmiert, wer räumt, wer empfängt die Feuerwehr – das muss vorher feststehen.
Nachtdienst, zwei Pflegekräfte für einen Wohnbereich. In einem Zimmer schmort ein Ladegerät unter der Bettdecke, Rauch dringt auf den Flur. Wer weiß, dass zuerst die Zimmertür geschlossen und dann in den benachbarten Brandabschnitt geräumt wird, gewinnt die Minuten, bis die Feuerwehr da ist.
| Rechtsgrundlage | § 14 ASchG (Unterweisung) in Verbindung mit § 25 ASchG (Brandschutz) |
| Branchenspezifische Vorschriften | Arbeitsstättenverordnung, OIB-Richtlinie 2, TRVB 124 (Handfeuerlöscher) |
| Behörden und Auflagen | Bauordnung und Feuerpolizeirecht des Bundeslandes, Auflagen der zuständigen Aufsicht |
Wer nicht selbst
hinausgehen kann.
Die Unterweisung für Betriebe, in denen Evakuierung Hilfe bedeutet.