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Branchenkurs

Brandschutz für
Pflege & Gesundheit.

Menschen evakuieren, die sich nicht selbst retten können: Dieser Kurs behandelt die Situationen, die im Pflege- und Gesundheitsbetrieb wirklich zählen.

10 Episoden ca. 60 Minuten 8 Sprachen Zertifikat mit QR-Prüfung
Kursinhalt

10 Episoden. Zwei Zwischentests. Ein Abschlusstest.

Jede Episode dauert rund vier Minuten. Nach Episode 3 und nach Episode 6 folgt je ein kurzer Zwischentest, nach der letzten Episode der Abschlusstest. Jeder Kurs verbindet die Grundlagen des Brandschutzes mit den Gefahren Ihrer Branche.

0
Willkommen – mit Alfred Pölzlfür alle Kurse
ca. 2 Min.
1
Warum Brandschutz? Pflichten & Verantwortung
ca. 4 Min.
2
Wie Brände entstehen
ca. 4 Min.
3
Brandklassen & Löschmittel
ca. 4 Min.
✓
Zwischentest 1zu Episode 1–3 · Wiederholung möglich
ca. 3 Min.
4
Verhalten im Brandfall
ca. 4 Min.
5
Fluchtwege & Sammelplätze
ca. 4 Min.
6
Alarmierung & Erste Hilfe
ca. 4 Min.
✓
Zwischentest 2zu Episode 4–6 · Wiederholung möglich
ca. 3 Min.
7
Evakuierung von Personen mit eingeschränkter Mobilität
ca. 4 Min.
8
Besondere Brandlasten: Sauerstoff, Matratzen, Medizintechnik
ca. 4 Min.
9
Alarmorganisation im Heimbetrieb – auch im Nachtdienst
ca. 4 Min.
10
Küche, Wäscherei und Technikräume
ca. 4 Min.
✓
AbschlusstestMultiple Choice · bestanden ab 75 % · beliebig oft wiederholbar
ca. 15 Min.
Wichtig für Arbeitgeber: Der Kurs deckt den allgemeinen Teil der Unterweisung ab. Betriebsspezifische Inhalte – etwa Ihre eigene Brandschutzordnung oder die Lage der Löschmittel im Haus – ergänzen Sie zusätzlich. Auf Wunsch bauen wir diese direkt in den Kurs ein: Sonderlösung anfragen.
89 € pro Person, zzgl. USt.
Firmenkonditionen ab 5 Personen, ab 100 auf Wunsch ein individuelles Angebot. Alle Stufen
  • Zertifikat mit QR-Verifikation
  • In 8 Sprachen verfügbar
  • 12 Monate gültig, danach Erinnerung
  • Unterbrechen & fortsetzen jederzeit
  • Auch am Smartphone
Bald verfügbar
Für wen ist der Kurs?

Pflege- und Betreuungspersonal, Verwaltung, Küche, Haustechnik und Reinigung in Heimen, Krankenhäusern und mobilen Diensten.

Beispiel aus dem Kurs

So sieht eine Episode aus.

KI-generiert Episode 0 · Willkommen

Episode 0 – Willkommen bei Pölzl Fire Campus

Alfred Pölzl erklärt, warum betrieblicher Brandschutz keine Formalität ist, und übergibt an den Kursbegleiter, der durch alle weiteren Episoden führt. Diese Einführung steht am Anfang jedes Kurses.

rund 2 Minuten KI-Avatar

Das Video ist KI-generiert: ein Avatar von Alfred Pölzl. Warum wir das so machen

Die Gefahren

Was in Pflege und Gesundheit
tatsächlich brennt.

In Pflegeheimen, Krankenhäusern und Ordinationen sind viele Menschen im Haus, die sich im Brandfall nicht selbst retten können – bettlägerig, verwirrt, auf Rollstuhl oder Sauerstoff angewiesen. Rauch ist dabei gefährlicher als das Feuer selbst: Er breitet sich über Flure und Schächte aus, lange bevor Flammen zu sehen sind.

Deshalb wird in Pflegeeinrichtungen meist zuerst horizontal geräumt: in den nächsten Brandabschnitt hinter eine geschlossene Brandschutztür, statt alle ins Freie zu bringen. Der Kurs zeigt, wie das mit wenig Personal gelingt, besonders im Nachtdienst.

Evakuierung eingeschränkt mobiler Personen

Bewohnerinnen und Bewohner in den nächsten Brandabschnitt bringen – mit Rettungstuch, Evakuierungsstuhl oder im Bett – und die Türen hinter sich schließen.

Besondere Brandlasten

Sauerstoff fördert jede Verbrennung, Desinfektionsmittel auf Alkoholbasis sind leicht entzündlich, Matratzen und Textilien brennen mit starkem Rauch.

Verantwortung im Nachtdienst

Nachts sind wenige Personen für viele Betroffene da. Wer alarmiert, wer räumt, wer empfängt die Feuerwehr – das muss vorher feststehen.

Ein typischer Fall
so kann es ablaufen

Nachtdienst, zwei Pflegekräfte für einen Wohnbereich. In einem Zimmer schmort ein Ladegerät unter der Bettdecke, Rauch dringt auf den Flur. Wer weiß, dass zuerst die Zimmertür geschlossen und dann in den benachbarten Brandabschnitt geräumt wird, gewinnt die Minuten, bis die Feuerwehr da ist.

Rechtsgrundlagen
Stand September 2026
Rechtsgrundlage§ 14 ASchG (Unterweisung) in Verbindung mit § 25 ASchG (Brandschutz)
Branchenspezifische VorschriftenArbeitsstättenverordnung, OIB-Richtlinie 2, TRVB 124 (Handfeuerlöscher)
Behörden und AuflagenBauordnung und Feuerpolizeirecht des Bundeslandes, Auflagen der zuständigen Aufsicht
Üben statt nur ansehen — Lösch- und Evakuierungsübung vor Ort, je 780 € pro Termin Mit dem mobilen Löschanhänger oder über die eigenen Fluchtwege – geübt wird direkt in Ihrem Betrieb, mit einem Trainer von KUK Brandschutz. Zu den Übungen →
Pflege & Gesundheit

Wer nicht selbst
hinausgehen kann.

Die Unterweisung für Betriebe, in denen Evakuierung Hilfe bedeutet.

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